Studie zu industriellen Synergien zwischen dem Suzhou Industrial Park und dem Land Baden-Württemberg

Weltweit lässt sich bei Unternehmen ein anhaltender Trend zunehmender Internationalisierung beobachten. Immer mehr Unternehmen streben heute eine globale Präsenz aller wichtigen Unternehmensfunktionen – insbesondere Produktion und Beschaffung – in zentralen Märkten an.
Der Suzhou Industrial Park (SIP) gilt als größtes Projekt zwischen der chinesischen Regierung und der Regierung in Singapur. Auf ca. 300 km² wurden in den vergangenen Jahren erhebliche Investitionen zur Ansiedlung von nationalen und internationalen Unternehmen und Universitäten getätigt. Der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg gilt als eine der forschungsstärksten und erfindungsreichsten Technologieregion in Europa mit herausragenden Stärken im Fahrzeug- und Maschinenbau, in der Optik, Medizin-, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.
Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK) und das Suzhou Industrial Park Administrative Committee (SIPAC) führen im Jahr 2014 eine Studie zu den Synergien und Potentialen für Industrieunternehmen und
Forschungskooperationen zwischen dem SIP und dem Land Baden-Württemberg durch. Für die Durchführung und Auswertung der Studie wurden das wbk Institut für Produktionstechnik des Karlsruher Institut für Technologie (Prof. Lanza), das ILIN Institut für Lernen und Innovation in Netzwerken der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft (Prof. Kinkel) sowie das Global Advanced Manufacturing Institute in Suzhou (S. Ruhrmann) beauftragt.
Im Ergebnis entsteht eine detaillierte Analyse der grundlegenden Stärken und Schwächen beider Technologieregionen, die für ihre zukünftige strategische und internationale Ausrichtung gewinnbringende Erkenntnisse aufzeigen wird. Zudem werden die Ergebnisse durch Best-Practice-Empfehlungen ergänzt.