Scalable & cost-effective facilitation of professional identity transformation in public employment services

Veränderungen in der Arbeitswelt machen vor öffentlichen Arbeitsverwaltungen nicht halt. Gesellschaftliche Umbrüche, steigende Jugendarbeitslosigkeit und vermehrte Migration infolge der Finanz- und Eurokrise sowie der Einsatz von neuen Informationstechnologien stellen Arbeitsverwaltungen bei knappen personellen und finanziellen Ressourcen vor neue Herausforderungen. Trotz großer Unterschiede auf den europäischen Arbeitsmärkten wandeln sich etliche Organisationen in offenere, flexiblere und netzwerkorientiertere Struk­turen. Dieser Wandlungsprozess wirkt sich stark auf die Beschäftigten der Arbeitsverwaltungen aus: Diese stehen oftmals im Spannungsfeld zwischen alten und neuen beruflichen Rollen sowie Leistungserwartungen und  -ansprüchen. Zudem werden zur effektiven Durchführung der Tätigkeiten – etwa im Brückenbau zwischen realen lebens- und arbeitsbiografischen Übergängen – teilweise neue Kompetenzen benötigt.

Das von der Europäischen Kommission geförderte Forschungsprojekt EmployID setzt an diesem Transformationsprozess an und bietet den öffentlichen Arbeitsverwaltungen Unterstützung:   Projektpartner aus Österreich, Deutschland, Groß­britannien, Slowenien und Spanien untersuchen die veränderten Berufsbilder und setzen innovative Informations- und Kommunikationstechnologien ein, die den internen Lernprozess, sowie Coaching, Reflexion und soziale Interaktionen zwischen den Beschäftigten der Arbeitsverwaltungen begünstigen.