Der hochpreisige Businessschuhhersteller für Männer „Lloyd“ aus dem niedersächsischen Solingen hat aufgrund der Corona-Krise ein Drittel weniger Umsatz. „Made in Germany“ wird für Lloyd bald Vergangenheit sein, da er seine Produkion durch den geringen Umsatz und die gleichzeitig hohen Lohnkosten nach Rumänien und Indien verlagern wird, um Kosten zu sparen. Für 150 der rund 400 MitarbeiterInnen bedeutet dies aller Voraussicht nach Entlassungen.

Prof. Dr. Steffen Kinkel schätzt die Produktionsverlagerung als kurzfristige Entscheidung ein, da die Tendenz der letzten Jahren gezeigt habe, dass die Produktionsverlagerung eher in Richtung der Märkte in Abnehmernähe und nicht in Billiglohnländer rücke.

Den Sendebeitrag von ZDF „heute“ finden Sie unter folgendem Link der Mediathek (ab Min. 8:20): https://www.zdf.de/nachrichten/heute-sendungen/200722-heute-sendung-12-uhr-100.html